Bunkertour I (Garzau, Wollenberg und Kunersdorf)
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Zugangstunnel zum Bunker Garzau

Bei dieser Tagestour besichtigen Sie drei außergewöhnliche Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges in Brandenburg.

  • Atombunker Garzau
  • Bunker Wollenberg
  • Bunker Kunersdorf
Enthalten

Fachkundige Führung durch die Bunker Garzau, Wollenberg und Kunersdorf.

Nicht enthalten

Transfer zu den einzelnen Bunkeranlagen.

Dauer8 Stunden
TeilnehmerBei den Führungen werden maximal 25 Teilnehmer zugelassen.

Weitere Informationen

Hier erwartet Dich eine Bunkerführung vom Allerfeinsten. Tauche ein in die geheimnisvolle Unterwelt in Brandenburg und gewinne in gleich drei verschiedenen, alten Gemäuern völlig neue Ansichten.Deine Reise durch die Zeit ist weder gefährlich noch brauchst Du ein besonderes Gefährt oder eine spezielle Maschine dafür. Viele spannende Geschichten aus vergangenen Tagen erwarten Dich.Du beginnst den Tag im Bunker Garzau, der nach dreijähriger Bauzeit 1975 fertig gestellt wurde und 1976 an die NVA übergeben wurde. Dieser zweigeschossige Bunker diente einst als verbunkertes Organisations- und Rechenzentrum (ORZ) der NVA. 1993 wurde die Anlage von der Bundeswehr aufgegeben. Der Bunker rückte jedoch 1999 noch einmal ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit, als dilettantisch gelöschtes Datenmaterial aus der HV-Aufklärung des MfS eingelagert und später entschlüsselt wurde. Vielleicht entdeckst Du ja noch mehr ungelöste Rätsel, die unter der Oberfläche verborgen liegen?In der Nähe von Bad Freienwalde befindet sich versteckt im Wald ein Areal, das über Jahre streng geheim gehalten wurde. Im schwer geschützten Bunker Wollenberg wurde in der Zeit des Kalten Krieges die Troposphärenfunkzentrale 301 betrieben. Die Dienststelle 301 war Bestandteil eines insgesamt 26 Stationen umfassenden Nachrichtennetzes des Warschauer Vertrages wovon sich 3 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR befanden. Heute ist sie hier die einzige fast original wieder hergestellte Anlage.Deine Zeitreise endet im Bunker Kunersdorf bei Wriezen. Der ebenfalls zweigeschossige Bunker wurde Ende März 1981 offiziell in Betrieb genommen. Der ehemalige Fernmeldebunker fungierte als Funksendezentrale und ZSTM (Zentrale Schaltstelle für Tast- und Modulationsleitungen) für Führungsstellen des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR. Das Bauwerk wird als Museum erhalten und kann an regelmäßigen Terminen im Jahr besichtigt werden.Nachdem Du nun in die Geheimnisse der Unterwelt eingeführt wurdest, bist Du sicher erleichtert wieder an der Oberfläche zu sein. Deine Reise durch die Zeit endet nun hier, aber nach diesem Erlebnis bist Du um einiges an Wissen und einer tollen Erfahrung reicher.

45,00 € 50,00 €
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